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Willkommen beim Regionalverband der Gartenfreunde Bitterfeld-Wolfen und Umgebung e.V.


  Der Garten im Dezember
                    

Bauernregeln für den Monat:

Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh.

Wenn die Christnacht hell und klar, folgt ein höchst gesegnet Jahr.

Wenn es aber nicht wintern tut, wird auch der Sommer selten gut.

Fällt der 1. Schnee in Dreck, bleibt der ganze Winter ein Geck.

Grüne Weihnachten, weiße Ostern; Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee; Weihnachten feucht und nass, leere Speicher und Fass; ist Weihnachten gelind, im Januar die Kälte beginnt.

Von Weihnachten bis Dreikönigstag aufs Wetter man wohl achten mag; Ist’s regen-, nebel-, wolkenvoll, viel Krankheit es erzeugen soll; leb mit Vernunft und Mäßigkeit, bist du vor allem Wetter gefeit.

Ist der Dezember trocken und eingefroren, erträgt’s der Weinstock so gut wie der Fichtenbaum.

Wind in der Sylvesternacht wenig Hoffnung aufs Jahr gemacht.


Foto: Axel Richter

Obstgarten

Beerensträucher können jetzt geschnitten werden. Pflanzscheiben empfindlicher Gehölze mit Laub oder Stroh abdecken. Schutzmaßnahmen bei Bäumen: Stämme abkratzen und mit einem Kalkanstrich versehen.  

Edelreiser, gut ausgereifte einjährige Triebe,  für die Veredlung im Frühjahr schneiden und einschlagen. 

Fruchtmumien und Raupennester an den Obstbäumen unbedingt beseitigen! Hier überwintern die Obstschädlinge für das nächste Jahr. 

 

Gemüse

Gemüse auf Freilandbeeten (Wurzelpetersilie, Schwarzwurzel) mit einer leichten Decke aus Laub abdecken.

Grünkohl ist bei schneelosen Frostwetter mit einer leichten Schutzdecke zu versehen. 

 

Allgemeines

Nistkästen aufhängen und Futterstellen für die Vögel einrichten. 

Bei frostfreien Wetter sind die immergrünen Gehölze zu gießen. 

Alle Gartengeräte säubern und mit Öl einreiben.

 

 

 

Der Garten im Januar

Bauernregeln für den Monat: 

Neujahr muss vor Kälte krachen, wenn die Ernte soll gut sacken!

Neujahrsnacht still und klar, deuten auf ein gutes Jahr!

Knarrt im Jänner Eis und Schnee, gibt’s viel Korn, Obst und Klee.

Wenn Frost nicht im Januar kommen will, so kommt er im März und im April.

Gibt’s im Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.

Wenn’s im Januar donnert über’m Feld, so kommt später große Kält’.

Ist der Januar gelind, Lenz und Sommer furchtbar sind.

Im Januar Reif ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.

Hat der Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.

Vincenten (21.1.) Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.

 

 

 

Obstgarten

Baumstämme abkratzen und zum Schutz gegen Frost mit Kalkmilch anstreichen.

An frostfreien Tagen können zu dicht gewordene Bäume ausgelichtet werden und ein Verjüngungsschnitt durchgeführt werden.

Die Leimringe gegen den Frostspanner sollten auf Klebefähigkeit überprüft werden und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Edelreiser zum Veredeln schneiden und an schattiger Stelle auf halber Länge in den Boden einschlagen, so bleiben sie bis zum Veredeln frisch.

Das Auslichten der Beerensträucher kann jetzt noch nachgeholt werden.

Überprüfen Sie regelmäßig ihr eingekellerten Obstbestände. Angefaultes sofort aussortieren!

Erste Spritzung gegen die Kräuselkrankheit am Pfirsich sollte Ende des Monats bei frostfreiem Wetter erfolgen!

Gemüse

Anbauplan für das kommende Jahr aufstellen, dabei auf Fruchtfolgen achten.

Den Bedarf an Sämereien, Düngemittel und Pflanzen vormerken.

Frühbeetkästen kontrollieren und gegebenenfalls reparieren.

Der getriebene Chikoree ist jetzt zur Ernte reif.

Falls Sie noch Saatgut aus dem Vorjahr haben und noch verwenden wollen, dann ist jetzt die richtige Zeit, um Keimproben zu machen. 

 

 Allgemeines

Nach starkem Schneefall Schnee von dichtzweigigen Zierbäumen und –sträuchern abschütteln.

Laubgehölzhecken sollten jetzt verjüngt werden. Dabei kann kräftig ins alte Holz hinein geschnitten werden. Je zeitiger diese Arbeit im Winter durchgeführt wird, desto kräftiger ist der Austrieb im Frühjahr.

Alte Nistkästen reinigen und Neue anbringen.

Der Komposthaufen kann umgesetzt werden.

Die frostfreien Tage sollten zum Gießen der Rhododendren genutzt werden, denn sie brauchen das Wasser für die grünen Blätter.

Geranien und Pelargonien, aber auch Feuersalbei, Begonien, Buntnessel und Eibisch  müssen ab jetzt vorkultiviert werden.

Hängen gebliebene Blätter an den Obstbäumen sollten unbedingt entfernt werden, da dadurch Krankheiten und Schädlinge übertragen werden.

Kontrollieren Sie ihre Kübelpflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Schädlingsbefall. Abgestorbene Pflanzenteile sollten entfernt werden.

Überwinternde Balkonblumen und Kübelpflanzen im Winterquartier nur mäßig gießen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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