Wir über uns
Bilder
Freie Gärten
Email
Home
Willkommen beim Regionalverband der Gartenfreunde Bitterfeld-Wolfen und Umgebung e.V.


  Der Garten im Januar
                    

Bauernregeln für den Monat:

Neujahr muss vor Kälte krachen, wenn die Ernte soll gut sacken!

Neujahrsnacht still und klar, deuten auf ein gutes Jahr!

Knarrt im Jänner Eis und Schnee, gibt’s viel Korn, Obst und Klee.

Wenn Frost nicht im Januar kommen will, so kommt er im März und im April.

Gibt’s im Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.

Wenn’s im Januar donnert über’m Feld, so kommt später große Kält’.

Ist der Januar gelind, Lenz und Sommer furchtbar sind.

Im Januar Reif ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.

Hat der Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.

Vincenten (21.1.) Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.

Foto: Axel Richter

Obstgarten

Baumstämme abkratzen und zum Schutz gegen Frost mit Kalkmilch anstreichen.

An frostfreien Tagen können zu dicht gewordene Bäume ausgelichtet werden und ein Verjüngungsschnitt durchgeführt werden.

Die Leimringe gegen den Frostspanner sollten auf Klebefähigkeit überprüft werden und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Edelreiser zum Veredeln schneiden und an schattiger Stelle auf halber Länge in den Boden einschlagen, so bleiben sie bis zum Veredeln frisch.

Das Auslichten der Beerensträucher kann jetzt noch nachgeholt werden.

Überprüfen Sie regelmäßig ihr eingekellerten Obstbestände. Angefaultes sofort aussortieren!

Erste Spritzung gegen die Kräuselkrankheit am Pfirsich sollte Ende des Monats bei frostfreiem Wetter erfolgen!

 

Gemüse

Anbauplan für das kommende Jahr aufstellen, dabei auf Fruchtfolgen achten.

Den Bedarf an Sämereien, Düngemittel und Pflanzen vormerken.

Frühbeetkästen kontrollieren und gegebenenfalls reparieren.

Der getriebene Chikoree ist jetzt zur Ernte reif.

Falls Sie noch Saatgut aus dem Vorjahr haben und noch verwenden wollen, dann ist jetzt die richtige Zeit, um Keimproben zu machen. 

 

Allgemeines

Nach starkem Schneefall Schnee von dichtzweigigen Zierbäumen und –sträuchern abschütteln.

Laubgehölzhecken sollten jetzt verjüngt werden. Dabei kann kräftig ins alte Holz hinein geschnitten werden. Je zeitiger diese

 

 

 

 Arbeit im Winter durchgeführt wird, desto kräftiger ist der Austrieb im Frühjahr.

Alte Nistkästen reinigen und Neue anbringen.

Der Komposthaufen kann umgesetzt werden.

Wenn noch kein Kompost auf die Beete ausgebracht wurde, sollte es jetzt erfolgen.

Die frostfreien Tage sollten zum Gießen der Rhododendren genutzt werden, denn sie brauchen das Wasser für die grünen Blätter.

Geranien und Pelargonien, aber auch Feuersalbei, Begonien, Buntnessel und Eibisch  müssen ab jetzt vorkultiviert werden.

Hängen gebliebene Blätter an den Obstbäumen sollten unbedingt entfernt werden, da dadurch Krankheiten und Schädlinge übertragen werden.

Kontrollieren Sie ihre Kübelpflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Schädlingsbefall. Abgestorbene Pflanzenteile sollten entfernt werden.

Überwinternde Balkonblumen und Kübelpflanzen im Winterquartier nur mäßig gießen!

Die Kontrolle der eingelagerten Zwiebeln z.B. Gladiolen und Knollen z.B. Dahlien im Winterquartier nicht vergessen, denn sie könnten von Pilzen befallen sein.

 

 

 

Der Garten im Februar

Bauernregeln für den Monat: 

Der Februar hat seine Mucken, baut aus Eis wohl feste Brucken.

Heftige Nordwinde im Februar deuten auf ein fruchtbar Jahr.

Die Katz, die in der Hornungssonne liegt, im März sich hinter den Ofen schmiegt.

Scheint zu Lichtmeß (2.) die Sonne heiß, gibt’s noch sehr viel Schnee und Eis.

Lichtmeß im Klee, Ostern im Schnee.

Ist Lichtmeß stürmisch kalt, so kommt der Frühling bald.

Wenn’s an Lichtmeß stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.

St. Matheis (24.) bricht das Eis, findet er keins, macht er eins.

Ist der Februar trocken und kalt, kommt im Frühjahr die Hitze bald.

Wenn der Februar kalt, wird der Winter nicht alt.

Schmilzt im Februar die Sonn‘ die Butter, so gib’s im Jahr dann spätes Futter.

 

 

Obstgarten

An den Obstbäumen können die Schnittarbeiten weiter geführt werden. Mit Mehltau befallene Triebspitzen an Bäumen und Sträucher müssen abgeschnitten werden, ebenfalls sollten vorhandene Fruchtmumien entfernt werden.

Bei jungen Bäumen wird die Krone aus dem Mitteltrieb und drei flachstehenden Seitenästen aufgebaut. Bei älteren Hochstämmen sollte die Höhe begrenzt werden und steil stehende Äste werden auf die waagerechte durch herunter binden abgeleitet werden. Das zusätzliche Herausschneiden von abgetragenen Fruchtholz bringt Licht und Sonne in das Bauminnere und die Früchte entwickeln mehr Geschmack.

Ab Ende des Monats können frostempfindliche Obstsorten, wie Aprikose, Brombeere, Pfirsich geschnitten werden.

Um Frostschäden zu vermeiden, sollten die Stämme geweißt werden.

Der Schnitt beim Stein- und Beerenobst sollte abgeschlossen werden.

Beim Wein sollten die Ranken auf kurze Stummel (Zapfenschnitt) gekürzt werden.

Sobald die Knospen des Pfirsichs das „Mausohrstadium“ erreicht haben, sollte die erste Spritzung gegen die Kräuselkrankheit erfolgen. Das Spritzen sollte zwei bis dreimal im Abstand von zwei bis drei Wochen wiederholt werden.

Gemüse

Vorhandenes Saatgut ist auf Keimfähigkeit zu prüfen. Frischer Kompost kann vorbereitet (gesiebt) werden, um ihn im Frühjahr auf die Gemüsebeete verteilen zu können. Ab Mitte Februar können die Frühbeete vorbereitet werden.

Im Frühbeet können frühe Sorten von Kopfsalat, Rettich und Kohlrabi gepflanzt werden.

Erdbeeren, die sehr sonnig stehen, sollten zum Schutz vor vorzeitiger Erwärmung mit Stroh oder Reisig abgedeckt werden.

An frostfreien Tagen können Schwarzwurzeln geerntet werden.

Tomaten sollen ab jetzt warm vorkultiviert werden. Sie brauchen viel Licht für gedrungenes Wachstum.

Ab Ende des Monats sollten Sie Ihre Frühkartoffeln vorkeimen.

Stachel- und Johannisbeerpflanzen können neu gepflanzt und die Altbestände sollten gedüngt werden.

Sind an den Johannisbeersträuchern auffallend dicke Knospen, sollten diese entfernt werden. Hier könnte sich die Johannisbeer-Gallmilbe eingenistet haben.

Wollen Sie im Herbst Gewürzfenchel ernten, so müssen Sie ihn jetzt aussäen.

Der Knollen-Sellerie kann ab der 3. Dekade bei hohen Temperaturen vorkultiviert werden.

 

 Allgemeines

Ziersträucher, die im alten Holz blühen, sowie Strauchrosen, die nicht bereits im Nachsommer ausgelichtet wurden, sollten jetzt geschnitten werden. Sommerblumen können im geheizten Zimmer ausgesät und vorgezogen werden.

Noch nicht schneiden sollte man den Blumen-Hartriegel, die Magnolie und die Zaubernuss, da sie auf größere Rückschnitte empfindlich reagieren; es tritt reichlich Pflanzensaft aus.

Alle Clematis-Sommerblüher können bis ins mehrjährige Holz zurück geschnitten werden, um einen kräftigen Neutrieb zu erhalten.

Immergrüne Pflanzen können jetzt vertrocknen, bei frostfreiem Wetter unbedingt gießen!

Überprüfen Sie die vorhandenen Nistkästen bzw. bringen Sie weitere an. Die Brutplatzwahl der Vogel beginnt schon bei wärmeren Wetter.

Kontrollieren Sie ihre Kübelpflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Schädlingsbefall. Abgestorbene Pflanzenteile sollten entfernt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

I