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Willkommen beim Regionalverband der Gartenfreunde Bitterfeld-Wolfen und Umgebung e.V.


  Der Garten im November
                    

Bauernregeln für den Monat:

Blühn im November die Bäume auf’s Neue, dann kommt der Winter bis in den Mai.

Bringt der November Morgenrot, der Aussaat viel Regen droht.

Im November viel Nass, auf den Wiesen viel Gras.

Im November Wässerung, ist der Wiesen Besserung.

Wenn’ im November regnet und frostet, dies der Saat das Leben kostet.

Sitzt im November fest das Laub, kommt ein harter Winter, das glaub!

Im November die Buche starr und fest, sich große Kälte erwarten lässt.

Ist an Martini (12.11.) hell, kommt der Winter schnell.

Den Martin und den Andreas (30.11.) sieht man viel lieber dürr als nass.

Foto: Axel Richter

Obstgarten

Obstbäume und Beerensträucher können noch den ganzen November gepflanzt werden, vorausgesetzt es herrscht noch kein starker Bodenfrost. Nach der Pflanzung muss gut angegossen werden. So erhalten die Pflanzen einen Wachstumsvorsprung gegenüber einer Frühjahrspflanzung.

Im November kann auch mit dem Winterschnitt der Obstgehölze begonnen werden.

Kälteempfindliche Arten, wie Pfirsich, Aprikose, Brombeere sollten erst im Frühjahr neu gepflanzt werden.

Bevor die Weinreben umgelegt und eingepackt werden, sollten Sie sie schneiden. Der Frühjahrsschnitt bedeutet immer Saftverlust (Bluten)! Auch sollte das Umfeld tiefgründig umgegraben werden, nachdem ein Kalidünger ausgestreut wurde. Der Boden um die Pflanzen sollte zur Wintervorbereitung mit Stallmist, Torfmull oder anderen organischen Düngern aufgebessert werden.

Unter Spindelbüschen und Beerensträuchern sollte der Boden oberflächlich gelockert und vom Unkraut befreit werden.

Mit dem Auslichten der Kronen und dem Obstbaumschnitt kann zum Ende des Monats begonnen werden.

Pfähle und Baumbänder sollten überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Das Obstlaub sollte zusammen mit den zerkleinerten Abfällen aus dem Zier- und Gemüsegarten kompostiert werden.

Eingelagertes Obst sollte aller 2 bis 3 Tage durchgesehen werden und dabei alle angefaulten Früchte entfernt werden. 

 

Gemüse

Flächen für den Gemüseanbau im nächsten Jahr düngen und umgraben. Frühbeete eindecken.

 Das Spätgemüse, wie Kohl, Möhren, Rote Rüben ist vollständig zu ernten. Rosenkohl und Grünkohl bleiben im Freien.

Der im Oktober angehäufelte Mangold erhält Ende des Monats einen zusätzlichen Winterschutz, um ihn gegen die Wintersonne zu schützen.

Wollen Sie die Schwarzwurzeln im Freien überwintern, so sollten Sie die Pflanzen mit einer Dicken Schicht Torf geschützt werden.

Das eingelagerte Erntegut ist regelmäßig zu kontrollieren und Verdorbenes auszusortieren.

Das Spargelkraut ist abzuschneiden und zu entsorgen, keine Kompostierung!

 

Allgemeines

Stauden: alle Beetstauden sind bis dicht über den Boden abzuschneiden. Dahlien, Gladiolen, Montbretien nach dem ersten Frost herausnehmen und frostfrei abtrocknen lassen.

Rosen werden mit Komposterde angehäufelt und mit Fichtenzweige abdecken.

Das Stecken der Zwiebeln der Frühjahrsblüher sollte in der ersten Dekade des Monats abgeschlossen werden.

Suchen Sie in Ihrem Garten unter großen Steinen, in Ritzen und unter Brettern nach Eigelege der Schnecken und entfernen Sie sie!

Wer bei seiner Clivia im nächsten Frühjahr einen reichen Blütenflor erzielen möchte, sollte die im Oktober begonnene Pflanzenruhe bis zum Knospenaustrieb im Frühjahr nicht stören.

Immergrüne Stauden und Gehölze sind, solange es frostfrei ist, weiter zu wässern.

Der Rasen sollte nochmals geschnitten werden.

Seerosen und andere Wasserpflanzen sollte jetzt ins Winterquartier umgesetzt werden.

 

 

 

 

Der Garten im Dezember

Bauernregeln für den Monat:

Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh.

Wenn die Christnacht hell und klar, folgt ein höchst gesegnet Jahr.

Wenn es aber nicht wintern tut, wird auch der Sommer selten gut.

Fällt der 1. Schnee in Dreck, bleibt der ganze Winter ein Geck.

Grüne Weihnachten, weiße Ostern; Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee; Weihnachten feucht und nass, leere Speicher und Fass; ist Weihnachten gelind, im Januar die Kälte beginnt.

Von Weihnachten bis Dreikönigstag aufs Wetter man wohl achten mag; Ist’s regen-, nebel-, wolkenvoll, viel Krankheit es erzeugen soll; leb mit Vernunft und Mäßigkeit, bist du vor allem Wetter gefeit.

Ist der Dezember trocken und eingefroren, erträgt’s der Weinstock so gut wie der Fichtenbaum.

Wind in der Sylvesternacht wenig Hoffnung aufs Jahr gemacht.

Zeigt St. Stephanus (26.) Wind, die Winzer nicht glücklich sind.

 

 

Obstgarten

Beerensträucher können jetzt geschnitten werden. Pflanzscheiben empfindlicher Gehölze mit Laub oder Stroh abdecken. Schutzmaßnahmen bei Bäumen: Stämme abkratzen und mit einem Kalkanstrich versehen.  

Edelreiser, gut ausgereifte einjährige Triebe,  für die Veredlung im Frühjahr schneiden und einschlagen. 

Fruchtmumien und Raupennester an den Obstbäumen unbedingt beseitigen! Hier überwintern die Obstschädlinge für das nächste Jahr.

Gemüse

Gemüse auf Freilandbeeten (Wurzelpetersilie, Schwarzwurzel) mit einer leichten Decke aus Laub abdecken.

 

Grünkohl ist bei schneelosen Frostwetter mit einer leichten Schutzdecke zu versehen.

 

 Allgemeines

Nistkästen aufhängen und Futterstellen für die Vögel einrichten. 

Bei frostfreien Wetter sind die immergrünen Gehölze zu gießen. 

Alle Gartengeräte säubern und mit Öl einreiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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